Ubruni in Obogu
liebe freunde…
mit meiner familie sind wir fuer eine woche ins Landesinnere gefahren um auf ihrer Farm zu arbeiten. In einem kleinen Dorf in der Ashanti-Region in Obogu lebt ein grosser teil ihrer weiteren familie. also irgendwie gehoeren alle zusammen aber ich schaffs wirklich nicht zu verstehen wer wie mit wem verwandt ist, da der Vater ein Koenig war in Obogu und somit mehrere Frauen hatte und folgedessen unzaehlige Kinder…grundsaetzlich gruessen sie alle mit sister, brother oder mother. Ihre Farm ist im vergleich zu anderen sehr gross. Das Einkommen der Menschen in diesem Dorf setzt sich ausschliesslich aus dem Einkommen der Ernte, welche jeden Dienstag auf dem Markt verkauft wird, zusammen. Das Markttreiben ist dann jeweils sehr hektisch und jeder versucht seine Bananen, Cocojam oder Mais zu verkaufen.
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Obogu war sehr eindruecklich fuer mich. Es kam nicht selten vor, dass Kinder noch nie eine weisse Frau gesehen haben. So kam es vor, dass alle Kinder aus der Schule rannten und jubelnd “Ubruni, Ubruni” (weisse, weisse) riefen.
auf der Farm pflanzten wir Bananenbaeume, Korn und sonst noch so Baeume… Meist gingen wir um 06:00 morgens los, da ab mittag das arbeiten (fast) unmoeglich ist, die Hitze verlangsamt schon am morgend unser handwerk:)
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eine weisse frau arbeiten zu sehen ist auch eher ueberraschend fuer sie, umso groesser war somit ihre Freude. Ich erlebte wirklich sehr offene, gastfreundliche und nette Menschen in diesem Dorf.
es gaebe unzaehlige geschichten zu erzaehlen, die sich in diesem dorf ereignet haben doch dies wuerde zu weit fuehren.
ich hoffe fest euch gehts allen gut, bis auf ein ander mal.gruesse
saschela die ubruni
